„Die Nervenzellen des Darms sind identisch mit denen des Gehirns – Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich.“

Das Internet

Der Film

Alfred Krohn wird von seinem Sohn Paul ins Krankenhaus gebracht. Unterwegs erkennt Paul, dass es viel schlimmer um seinen Vater steht, als dieser einzugestehen bereit ist. Aus Angst, Alfred zu verlieren, zweigt Paul kurz entschlossen von der vorgesehen Wegstrecke ab.

 

 

Director’s Note

»Warum hast du kein Taxi genommen?« ist ein Film über die kleinstmögliche Form der Gesellschaft – die Familie. Eine Charakterstudie über einen Vater, der seinen Sohn verpasst und über einen Sohn, der aus Angst, seinen Vater zu verlieren, bis zum Äußersten geht. Es ist ein Kurzdrama über zwei Menschen, die etwas verheimlichen. Es geht um die Angst vor Abweisung und die Unfähigkeit Fehler einzugestehen. Es beschäftigt sich mit der Schwierigkeit, Emotionen in Worte zu fassen und dem Wunsch, verstanden zu werden. Es geht um Stolz und Scham und um das Eingeständnis der eigenen Verletzlichkeit. Bei der Geschichte interessiert mich in erster Linie die Vater-Sohn Beziehung und die darin enthaltene Sehnsucht nach einem idealisierten Vater. Aber auch was ein Defizit an spürbarer Väterlichkeit für Auswirkungen auf uns haben kann. Ich möchte zwei Charaktere auf eine Reise schicken und untersuchen, was passiert, wenn äußere Umstände sie dazu bewegen, ihre gewohnten Umlaufbahnen zu verlassen und was dadurch möglich wird – oder unmöglich bleibt.

Cast & Crew

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Caspar Kaeser

Buch Regie

Caspar Kaeser

Buch Regie


Caspar Kaeser wurde 1982 in Bern geboren. Nach dem Abitur studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste Schauspiel, was er 2007 erfolgreich mit Diplom abschloss. Danach arbeitete er drei Jahre im Festengagement am Theater Oberhausen, welches er 2010, mit dem Wunsch, Filme zu machen, verließ. Im Anschluss produzierte er mehrere Kurzfilme und arbeitete in der freien Theaterszene und als Gast an unterschiedlichen Stadttheatern unter anderem an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Theater Bremen und in der Garage X in Wien. Beim Stück »Icke – Die Oper« an der Volksbühne hat er zusätzlich im Regieteam mitgearbeitet. In der Zeit war er auch in verschiedenen Filmen zu sehen. »Warum hast du kein Taxi genommen?« ist sein erstes kommerzielles Filmprojekt.
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Christoph Bantzer

Alfred Krohn

Christoph Bantzer

Alfred Krohn


Christoph Bantzer wird 1936 in Marburg an der Lahn geboren. Sein Vater ist Maler, sein Großvater war Maler, der Enkel will zum Theater. Also studiert er Schauspiel an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Er spielt an nahezu allen wichtigen deutsch-sprachigen Bühnen, am Berliner Schillertheater, am Schauspielhaus Zürich oder dem Burgtheater Wien. Nach Hamburg kommt er erstmals von 1972 bis 1977 zu Ivan Nagel ans Schauspielhaus. 1985 ruft ihn der neue Thalia Theater Intendant Jürgen Flimm ans Alstertor - und hier spielt er nun: Ibsens „Peer Gynt“ zum Beispiel, „Hamlet“, den Hoteldirektor Aigner in Schnitzlers „Das weite Land“ (Regie: Jürgen Flimm), in Lou Reeds und Robert Wilsons „POEtry“. Er begegnet Regisseuren wie Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg, Martin Kusej - und immer wieder kommen neue, ganz andere Erfahrungen hinzu: wie zum Beispiel mit Michael Thalheimer in Wedekinds „Lulu“ und mit Nicolas Stemann in Schillers „Räubern“. Daneben ist Bantzer in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, er liest Hörbücher ein, synchronisiert und ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und deren Leiter in der Sektion Darstellende Kunst. Christoph Bantzer ist seit 1985 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters. Projekte (TV-Film / Kinofilm, Auswahl): „A Good Man“ Regie: Malte Grosche (2013) „Tatort: Die Ballade von Cenk und Valerie“ Regie: Matthias Glasner (2011) „Die Pfefferkörner“ Regie: Andrea Katzenberger (2009) „Tatort: Abschaum“ Regie: Thorsten Näter (2003) „Väter“ Regie: Dani Levy (2001)
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Jens Harzer

Paul Krohn

Jens Harzer

Paul Krohn


Jens Harzer, 1972 in Wiesbaden geboren, absolviert die Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Ab 1993 gehört er 16 Jahre lang zum Ensemble von Dieter Dorn, zunächst an den Münchner Kammerspielen, dann am Bayerischen Staatsschauspiel. Daneben gastiert er unter anderem an der Schaubühne Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, bei der RuhrTriennale, am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater Wien. Seit 2000 ist er regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Wichtige künstlerische Weggefährten sind Herbert Achternbusch, Peter Zadek, Martin Kušej und Dieter Dorn, sowie Jan Bosse, Luc Bondy, Andrea Breth und Jürgen Gosch. Im Kino arbeitet er zusammen mit Michael Verhoeven, Hans-Christian Schmid und Bülent Akinci. Seit 2009 ist Jens Harzer festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters Hamburg. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ wird Jens Harzer 2008 und 2011 zum Schauspieler des Jahres gewählt. Projekte (TV-Film / Kinofilm, Auswahl): „Same Same But Different“ Regie: Detlev Buck (2009) „Frau Ajnstajn / Frau Einstein“Regie: Milos Jovanovic (2006) „Windland“ Regie: Edward Berger (2006) „Requiem“ Regie: Hans-Christian Schmid (2005) „Mutters Courage“ Regie: Michael Verhoeven (1994)
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Mike Beilfuß

Produzent

Mike Beilfuß

Produzent


Mike Beilfuß, geboren am 5. September 1977 in der Freien Hansestadt Bremen. Studium der Geschichte, Musikwissenschaften und Philosophie in Bonn und Bremen. Seit 2004 Herausgeber und Chefredakteur des Filmmusikmagazins Cinema Musica, das einzige europäische Fachmagazin für Filmmusik. Journalistische Tätigkeit als freier Filmkritiker für verschiedene Tageszeitungen (Weser Kurier, Bonner Generalanzeiger), den Film-Dienst und den ray. Ständiger Juror des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in der SektionFilmmusik und über Jahre Vorstandsmitglied des Verbandes der Deutschen Filmkritik (VDFK). Als Experte für Filmmusik Übernahme der Leitung von Workshops, Moderationen und Jurortätigkeiten bei Festivals und Kongressen (SoundTrack_Cologne, EU-XXL etc). Seit 2008 Inhaber der Main Title – Agentur für Filmmusik und Postproduktion. Music Supervising und Postproduction Supervisor bei verschiedenen Kinoproduktionen und als Agent tätig für europaweit renommierte Komponisten, Sound Designer, Mixer und Cutter. Seit 2012 zusätzlich tätig als Dozent für Music Supervising an der IFS (Internationale Filmschule Köln). Projekte (Auswahl): „Anne liebt Philip“ (2011); „Pommes essen“ (2012); „Nordstrand” (2013); „Rockabilly Requiem” (2013); „Agniezska“ (2013)
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Matthias Greving

Produzent Herstellungsleitung

Matthias Greving

Produzent Herstellungsleitung


Die große Leidenschaft für spannende Geschichten ließ Matthias Greving – Jahrgang 1986 – früh das Theater für sich entdecken. Sein Weg führte ihn dann von Super8-Filmen hin zur Fernsehunterhaltung. Er absolvierte eine umfangreiche Ausbildung in der Film- und Fernseh-produktion und realisierte Industriefilme und Werbung. In der Produktion arbeitet er zurzeit u. a. als Projektleiter und Oberbeleuchter für Radio Bremen. Doch dem Theater blieb er immer treu. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit für Darstellendes Spiel inszenierte er Klassiker und Stücke der Moderne mit jungen Menschen. Aktuell ist er auch als Videoartist / Filmrealisator an Produktionen des Theater Münster beteiligt. 2009 gründete Matthias Greving die Produktionsfirma und Designagentur „Kunst Licht TV“. Bereits 2010 setzte er das 20-jährige Jubiläum des „Tag der Deutschen Einheit“ für die ARD als technischer Leiter und Content-Redakteur um, worauf weitere On- und Off-Air-Veranstaltungen für ARD und Radio Bremen folgten. Seine erste filmische Regiearbeit produzierte er 2012 als nordmedia geförderten Kurzfilm mit weltweiter Festivalrezeption. Delver Glass lief 2013 bereits auf dem Shanghai International Film Festival, bei dem In The Palace International Short Film Festival, Bulgarien sowie auf vielen weiteren Festivals in Australien, den Vereinigten Staaten, Portugal und Italien.
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Lür Wangenheim

Bildgestaltung

Lür Wangenheim

Bildgestaltung


Mehrkameraproduktionen Radio Bremen TV, NDR Sport Club, NDR 3 nach 9,ARD Festival des Deutschen Schlagers, NDR Musikschau der Nationen, NDR Sport Live, ARD Gottesdienst, ARD Festakt zum Tag der Deutschen Einheit 2010 Filme, Feature, Imagefilme, Kino, Kurzfilm ARD/Höchstpersönlich: Michaela May, Sarah Wiener, Graciano Rocchigiani, Carolin Reiber, Leopold von Bayern, Marion Kracht, Hannes Jaenicke, Dieter Wedel, David Garrett, Scorpions, Frauke Ludewig, Gesine Cukrowski, Dominic Raacke, Cornelia Poletto, arte HD/Biographie: Ben Becker, Feridun Zaimoglu arte: Wunderwelten NDR/Reportage: Bratwurst für Birmingham, ,,Starke Bullen, schöne Kühe, schlechter Sex“, Ärzte hinter Gittern, ARD/Dokumentation: Melodie des Lebens, ARD/Exklusiv: Wenn das Leben am Seil hängt, ARD HD/Deutschland deine Künstler: ,,David Garrett“, NDR HD/ Nordlichter: Die Focke Brüder, Kino/Dokumentation: Faust II reloaded ,,Den lieb ich, der Unmögliches begehrt !“, Imagefilm: Bremer Ratskeller, Special Olympics Bremen, Kino/Werbung: Aufruf zur Bürgerschaftswahl Kurzfilm: Delver Glass, Das Brautkleid
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Friederike Weymar

Cutterin

Friederike Weymar

Cutterin


Friederike Weymar wurde 1981 in Bremen geboren. Nach ihrer Schulzeit machte sie von 2004 bis 2006 eine Fachausbildung bei der Ausbildungsgemeinschaft für Medienberufe von NDR und Radio Bremen als Cutterin. Schon während dieser Zeit arbeitete sie als Schnitt-Assistentin, unter anderem bei der Kinoproduktion „Am Tag als Bobby Ewing starb“ (Regie: Lars Jessen) und zahlreichen Radio Bremen-Folgen der Reihe Tatort. Film und Fernsehen (Auswahl ab 2006) 2006 Comedy Salon, Comedy-Show Der rote Punkt 2007 Marvi Hämmer (20 Folgen), Regie: Volker Praekelt 2009 Die Bremer Stadtmusikanten, Regie: Dirk Regel 2009 Tatort: Tote Männer, Regie: Thomas Jauch 2011 Nils Holgerssons wundersame Reise, Regie: Dirk Regel 2012 Zum Kuckuck mit der Liebe, Regie: Hajo Gies 2012 Delver Glass (Kurzfilm), Regie: Matthias Greving 2012 Die Blaumänner (drei Folgen), Regie: Miko Zeuschner 2013 Tatort: Er wird töten, Regie: Florian Baxmeyer 2014 Ohne dich, Regie: Florian Baxmeyer 2014 Tatort: Brüder, Regie: Florian Baxmeyer 2014 Tatort: Alle meine Jungs, Regie Florian Baxmeyer

Stab-Liste

Szenen- und Kostümbild : Caroline Schramm
Visuelle Effekte & Titel : Sven Peters, Team Nawrot
Filmmusik : André Feldhaus, Marcel Noll
Sounddesign : Rolf Seidelmann
1. Aufnahmeleitung : Manuela Rusch
Produktionsassistent: Jakob Fröbel
Regieassistenz & Dramaturgie: Ilona Rieke
1. Kameraassistent : Jörn Steinhoff
2. Kameraassistent : Karsten Lehmann
Oberbeleuchterin: Wera Dehlwisch
Beleuchter: Rustam Zade
Kamerabühne: Lars Geoffrey Döding
Maske: Sina Hönicke
Standfotografin : Renate Glinka

showcase

Sponsoren & Unterstützer